Uhrenarmband FAQs von Watchband Berlin

Watchband Berlin
2023-07-20 17:38:00

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund ums Uhrenarmband, aus verschiedenen Bereichen des Shops an einem Ort gesammelt. Ausführliche Hilfen mit Bildern und Videos finden Sie in unseren Anleitungen. Passende Bänder finden Sie unter Uhrenarmbänder.

Fragen zum Uhrenarmband

Ein Bandwechsel ist in der Regel kein großes Problem. Im folgenden Video zeigen wir Ihnen, wie Sie das Band selbst wechseln. Eine ausführliche Anleitung finden Sie unter Uhrenarmband wechseln.

Bei einem Uhrenarmband mit Dornschließe stellen Sie die Größe über die vorgestanzten Löcher ein. Der Dorn wird durch das Loch geführt, das zu Ihrem Handgelenkumfang passt. Bei einer Faltschließe gibt es mehr Einstellmöglichkeiten. Wie Sie die Größe bei einer Kippfaltschließe oder Butterfly-Schließe einstellen, zeigen die folgenden Videos. Für die Sicherheitsfaltschließe gibt es eine Anleitung mit Bildern. Mehr zu den einzelnen Schließen finden Sie über die Links.

Die Stegbreite wird zwischen den Hörnern der Uhr gemessen. Am genauesten geht das mit einem Messschieber (digital oder mechanisch). Ein Zollstock oder ein anderes Hilfsmittel mit Millimeterskala funktioniert auch, ist aber ungenauer. Das Bild zeigt das Messen an der Uhr, im Beispiel beträgt die Stegbreite 20mm. Mehr dazu in unserer Anleitung Stegbreite und Länge messen.

Stegbreite an der Uhr messen

Der Bandanstoß ist der Teil des Uhrenarmbandes, der an der Uhr sitzt, und bezeichnet auch seine Breite. Andere Begriffe dafür sind Stegbreite, Armbandbreite oder Bandbreite. Dieses Maß brauchen Sie, wenn Sie ein neues Uhrenarmband kaufen. Es wird in Millimetern (mm) angegeben.

Bei einem Metallarmband ist der Bandanstoß das Endstück zwischen Uhr und Metallband. Diese Endstücke sind meistens lose und lösen sich, wenn man das Band abnimmt.

Bandanstoß bei einem Uhrenarmband

Der Schließenanstoß ist die Breite des Uhrenarmbandes an der Schließe. Dieses Maß brauchen Sie, wenn Sie die Schließe austauschen möchten. Es wird in Millimetern (mm) gemessen, siehe Bild. Passende Ersatzschließen finden Sie unter Uhrenarmband Schließen.

Schließenanstoß messen

Die Länge richtet sich nach dem Durchmesser der Uhr, dem Handgelenkumfang und danach, ob Sie das Band eher locker oder eher eng tragen. Wie Sie Ihren Handgelenkumfang und die übrigen Längen ermitteln, steht in unserer Anleitung Länge eines Uhrenarmbandes messen.

Handgelenkumfang messen

Messen Sie beide Teile des Bandes (Lochteil und Schließenteil) und addieren Sie die Werte. Das ergibt die Gesamtlänge. Haben Sie das Band mit dem Uhrengehäuse gemessen, ziehen Sie den Durchmesser des Gehäuses wieder ab. Die Längen A und B jedes Bandes stehen in der Tabelle in der Artikelbeschreibung. Mehr dazu in unserer Anleitung.

Länge eines Uhrenarmbandes messen

Bei fast jeder Uhr lässt sich das Band wechseln. Entscheidend ist die Befestigung an der Uhr. Wird das Band von einem Federsteg gehalten und hat einen geraden Bandanstoß, finden Sie leicht ein passendes Ersatzband. Hat Ihre Uhr feste Stege, also keine herausnehmbaren Federstege, brauchen Sie ein Band für feste Stege. Diese Bänder haben meist einen Clip oder offene Enden, die verklebt werden. Bei Uhren mit Spezialanstoß passt meistens nur das Originalband des Herstellers, wechseln lässt es sich trotzdem. Weil der Wechsel je nach Uhrenmarke sehr unterschiedlich ist, können wir ihn nicht für jede Uhr beschreiben.

Ein Uhrenarmband aus Leder lässt sich in der Regel nicht kürzen. Kanten und Enden sind oft mit einem Lack versiegelt, der beim Kürzen beschädigt würde. Auch rembordierte Bänder lassen sich nicht kürzen, weil das Oberleder seitlich umgelegt und auf der Unterseite mit dem Band vernäht ist. Die Naht darf nicht beschädigt werden, sonst geht das Band auf. Fachgerecht kürzen könnte ein Lederer (Gerber) oder Schuster.

Der Preis hängt vom Material und vom Aufwand bei der Herstellung ab. Er liegt zwischen etwa 15 € und mehreren hundert Euro. Unser Sortiment deckt einen großen Teil dieser Spanne ab. Ein Band aus echtem Alligatorleder ist wegen der teuren Häute deutlich teurer als ein Band aus Rindsleder. Auch die Schließe macht viel aus: Eine Dornschließe ist günstiger als eine Faltschließe, weil sie einfacher herzustellen ist.

Fragen zum Uhrenarmband aus Leder

Feuchtigkeit ist der größte Feind von Leder, schützen Sie das Band deshalb vor Nässe. Ist es doch nass geworden, lassen Sie es langsam an einem trockenen, gut belüfteten Ort trocknen. Direkte Sonne und starke Hitze schaden dem Leder.

Nasses Uhrenarmband aus Leder

Wechseln Sie Ihr Band regelmäßig mit einem zweiten Band ab. Dann hat das Leder Zeit zu trocknen und steht nicht ständig in Kontakt mit Ihrer Haut. Beim Sport legen Sie die Uhr besser ab, denn das Leder nimmt Schweiß auf, und bei dessen Zersetzung entstehen Gerüche.

Geruch bei einem Uhrenarmband aus Leder

Das hängt stark davon ab, wie das Band genutzt wird: von einigen Monaten bis zu mehreren Jahren. Bei einem Lederarmband spielen vor allem die Tragehäufigkeit, Wasser, Feuchtigkeit und Schweiß eine Rolle. Legen Sie das Band zum Duschen, Baden und beim Schwitzen ab, dann hält es deutlich länger. Weitere Tipps finden Sie unter Wie lange hält ein Uhrenarmband und wie pflege ich es?

Wie lange hält ein Uhrenarmband

Bei einer Lederprägung wird ein Muster mit einer Walze oder einer Druckplatte unter Druck und Hitze in glattes Leder gepresst. Die natürliche Narbung des Leders geht dabei fast vollständig verloren. Die Temperatur liegt zwischen 45 und 90 °C, der Druck bei bis zu 350 kg. Die richtigen Werte hängen vom Material ab. Neuere Verfahren brennen Motive oder Schriftzüge mit einem Laser ein, tiefe Prägungen sind damit aber nicht möglich.

Als Muster ist fast alles möglich. Ein Beispiel ist die Kroko-Prägung: Sie lässt Rindsleder wie echtes Krokodilleder aussehen, oft so echt, dass man sich leicht täuscht. Geprägtes Rindsleder ist deutlich günstiger als echtes Louisiana Kroko.

Kleinere Motive wie Logos oder Schriftzüge werden mit einem Stempel geprägt, von Hand oder mit einer Maschine. Die Metallplatte mit dem Motiv im Negativ nennt man Klischee.

Genarbtes Leder
Vintage Leder
Leder mit Kroko-Prägung

Reinigen Sie das Band regelmäßig mit einem leicht angefeuchteten, weichen Tuch und ohne viel Druck, sonst leidet das Leder. Ein hautfreundliches Lederfett hält das Band geschmeidig, löst Schmutz aus dem Material und verhindert, dass er in die Poren eindringt.

Für die Außenseite nehmen Sie ein hautfreundliches Lederpflegemittel ohne aggressive Chemie. Die Innenseite behandeln Sie besser nicht, weil sie direkt auf der Haut liegt. Pflegen Sie das Band nicht zu oft, alle 3 bis 4 Monate reicht in der Regel. Auch eine Pause von 2 bis 3 Tagen tut dem Leder gut.

Unverarbeitete Lederstücke nennt man Felle oder Rohleder. Sie haben oft noch die Form des Tieres. Narben und Beschädigungen werden meist herausgeschnitten, dadurch entsteht bei der Herstellung viel Verschnitt. Eine Prägung kann solche Stellen aber auch überdecken, das spart Material. Felle für die Prägung werden auf der Narbenseite oft angeschliffen, damit das Leder überall gleich dick ist und sich besser verarbeiten lässt.